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Die Luisenkirchhöfe

Die Luisenkirchhöfe I, II und III sowie der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchhof gehören zur Luisen-Kirchengemeinde, der ältesten Evangelischen Kirchengemeinde Charlottenburgs. Der Sitz der zentralen Kirchhofverwaltung ist in einem denkmalgeschützten Backsteingebäude am Fürstenbrunner Weg 67. Die Kirchhofsverwaltung kümmert sich seit dem Bestehen der Friedhöfe um die Erhaltung und Pflege der Grabanlagen und Gräber und berät und unterstützt Angehörige in der schweren Zeit nach dem Verlust eines geliebten Menschen.

Historie der Kirchhöfe

Vor über 200 Jahren, am 19. Juli 1810, starb Königin Luise von Preußen als junge Mutter von neun Kindern. Keine andere preußische Königin erreichte jemals wieder eine solche Beliebtheit und mythische Überhöhung wie Königin Luise, und die Luisenkirchhöfe sind stolz auf ihre Namensgeberin. Den Friedhöfen kann man bis heute ansehen, dass Charlottenburg einmal die reichste Stadt Preußens war. Prächtige Mausoleen spiegeln den Reichtum ihrer ursprünglichen Besitzer. Wunderschöne Marmorskulpturen erfreuen immer noch die Friedhofsbesucher - und für viele Charlottenburger ist es auch in der Gegenwart eine Selbstverständlichkeit, auf „ihren“ Luisenkirchhöfen die letzte Ruhestätte auszuwählen. Heute stehen die vier von der Luisen-Kirchengemeinde verwalteten Friedhöfe allen Menschen offen, und alle Besucher können sich am gepflegten und parkartigen Zustand erfreuen.

Im Wandel der Zeit

Der Wandel der bürgerlichen Bestattungskultur lässt sich auch auf diesen historisch reich gesegneten Charlottenburger Friedhöfen erkennen. Während es den Menschen früher über den Tod hinaus wichtig war, sich zu präsentieren – durch individuell und handwerklich gestaltete Grabmale und die bevorzugte öffentliche Lage am Hauptweg -, haben die Menschen heute oft das Bedürfnis nach dem Rückzug in geschütztere, quasi private Grablagen. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen als letzte Ruhestätten einen Ort, der den Angehörigen die Pflege erleichtert oder abnimmt. Andere schätzen aber auch die Nähe und den direkten Blickbezug zu historischen Gebäuden, Erbbegräbnissen und Skulpturen und das traditionelle Ambiente.

 

Die Luisenkirchhöfe bieten mit ihrer denkmalgeschützten Alleenstruktur robuste Gestaltungsrahmen, um – neben den klassischen Grabstellen - innerhalb einiger Grabfelder den neuen Ansprüchen an einen lebendigen, sich wandelnden Friedhof Rechnung zu tragen: naturnahe Bestattungen im Kirchwald Charlottenburg mit dem schattigen Buchenhain, der sonnigen Kiefern- oder Eichenheide, dem blühenden Lindenhain oder dem mystischen Lichtwald mit seinen besonderen Grabzeichen. Durch die klaren Alleen mit ihren alten und prägenden Bäumen bleibt das historische Erscheinungsbild erhalten, auch wenn die Gestaltung im Inneren sich bei den neuen Bestattungsangeboten ändert. Thematische Gärten wie der biblische Garten Gethsemane, der italienische Zypressenhain und der kommende ornamentale Luisengarten entsprechen der Sehnsucht nach dem Wahren, Schönen, Guten und sind für die parkartige Erscheinung der Friedhöfe eine Bereicherung. Bei allem Neuen: das historische Erbe wird gepflegt und erhalten. Unsere Friedhöfe sind Orte, die die Seele berühren und an denen auch immer überraschende Jesus-Begegnungen möglich sein sollen.

Rufen Sie uns noch heute an oder schreiben Sie uns: +49 (0) 30 30 22 047 oder mail@luisenkirchhoefe.de.

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